Der Lockdown verursacht einen Rückgang der Firmengründungen um 38 Prozent

Die CRIF AG hat untersucht, wie viele Firmen nach dem Lockdown gegründet wurden und hat diese mit der Vorjahresperiode verglichen. Die Betrachtungszeit beträgt einen Monat. Insgesamt wurden in der Schweiz 2’143 Firmen gegründet. Dies entspricht einem Minus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In sämtlichen Kantonen sind die Gründungen zurückgegangen. Am stärksten sind die Kantone Appenzell Innerrhoden (-74%), Tessin (-63%), Glarus (-56%), Freiburg (-53%) und Genf (-52%) betroffen.

Ebenfalls zurückgegangen sind die Zahlen in den Kantonen mit anzahlmässig vielen Firmen und Firmenneugründungen: Bern (-44%), Waadt (-40%), Zürich (-32%) und Zug (-31%). Das kleinste Minus weist der Kanton Schwyz mit 16 Prozent auf.

In absoluten Zahlen verzeichnet der Kanton Zürich die meisten Gründungen (424), gefolgt von Waadt (199) und Bern (159).

Betrachtet man die einzelnen Branchen, so registriert Kunst und Unterhaltung das grösste Minus mit 51 Prozent weniger Firmengründungen. Ebenfalls stark betroffen sind Branchen, welche wirtschaftliche Dienstleistungen (-50%) oder freiberufliche Dienstleistungen (-46%) erbringen. Das Gastgewerbe erlitt einen Rückgang von 42 Prozent.
Die Finanz- und Versicherungsbranche verzeichnete mit minus 9 Prozent den kleinsten Rückgang, gefolgt vom Gesundheitswesen (-30%) und der Immobilienbranche (-34%).

Zur Erhebung
Berücksichtigt wurden sämtliche Firmen, welche im Zeitraum vom 18. März bis 14. April 2020 (1 Monat) neu ins Handelsregister eingetragen wurden. Diese Zahlen wurden mit der Vorjahresperiode vom 18. März bis 14. April 2019 verglichen.

Die vollständige Analyse kann unter presse.ch@crif.com angefordert werden.