CRIF wird neuer Aktionär von Nomisma

Im Mai fand die ordentliche Hauptversammlung von Nomisma zur Billigung des Jahresabschlusses 2014 statt, der steigenden Umsatz und steigende Gewinne ausweist. Anlässlich des Eintritts des neuen Aktionärs CRIF S.p.A., der künftig mit 30 Prozent an Nomisma beteiligt sein wird, wurde zudem eine außerordentliche Versammlung einberufen.

Für den Vorsitzenden von Nomisma, Piero Gnudi, ist „heute ein wichtiger Tag für Nomisma, denn zum einen können wir ein positives Finanzergebnis genehmigen, das zeigt, dass wir die im Restrukturierungsplan gesetzten Ziele erreicht haben und nun nach 5 Jahren mit – teils erheblichen – Verlusten eine Umsatzsteigerung von fast 20 Prozent und einem Gewinn von etwa 80.000 Euro verzeichnen können. Zum anderen dürfen wir jedoch auch einen neuen Aktionär von Weltrang willkommen heißen, der uns in sämtlichen Tätigkeitsfeldern und insbesondere bei dem ihm letzten Jahr gestarteten ehrgeizigen Relaunch-Projekt auf dem Gebiet der Industriepolitik zu mehr Wachstum verhelfen wird.“

Für Carlo Gherardi, Vorsitzender von CRIF, sind die Kompetenz und die Unabhängigkeit von Nomisma Vermögenswerte, in die CRIF über die strategische Partnerschaft investieren möchten. Wir wiederum bringen die umfangreichsten Geschäfts- und Kreditinformationsbestände in ganz Italien sowie die unmittelbare Präsenz in mehr als 20 Ländern mit. Als anerkannte Autorität in der Industrieforschung wird uns Nomisma dabei helfen, unser Angebot weiter zu stärken und für unsere gemeinsamen Kunden Mehrwert zu schaffen. Zusammen entwickeln wir zudem Synergieeffekte und eine kritische Masse bei Immobiliendienstleistungen, einem Aushängeschild für beide Partner, bei dem – wie bei der Forschung – die gemeinsame Herausforderung darin besteht, das Ganze auf globaler Ebene zu projektieren.“

CRIF wird mit einer Beteiligung von 30 Prozent am Grundkapital von Nomisma einsteigen und somit der einzige Industriepartner als Aktionär für das Wirtschafts- und Industrieforschungsunternehmen mit Sitz in Bologna werden. Der Vorgang umfasst den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung mit dem Ziel künftiger Industriepartnerschaften. Das Wirtschaftsforschungsunternehmen mit Sitz in Bologna bleibt operativ vollkommen unabhängig. Die neue Struktur ermöglicht die Entwicklung neuer Studien – zunächst im Bereich Agrarindustrie – und die Untersuchung neuer Entwicklungen in der Wirtschaftsforschung, mit dem Ziel einer zunehmend internationalen Ausrichtung.